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In einem typischen Mittelklassewagen sind in der Regel über 30 diverse Computer eingebaut. Von der Motordiagnose bis zur Navigation kommt kaum ein komplexes Teilsystem des Autos ohne Rechnerunterstützung aus. Durch die Abstimmung dieser eingebetteten Computer und durch Schnittstellen nach außen spielt die digitale Kommunikation im und mit dem Auto eine immer wichtigere Rolle.

Natürlich haben Sicherheits- und Qualitätsfragen dabei eine hohe Bedeutung. Maßnahmen und Werkzeuge, die eine sichere Kommunikation im Automobilbereich ermöglichen, sind bei anderen Anwendungen der Informationstechnik teilweise bereits erprobt. Die Automobilindustrie ist sich natürlich dieser Herausforderung im Sinne erweiterter Leistungsangebote, aber auch der damit verbundenen Risiken in ihrer Verantwortung als Hersteller längst bewusst.

Ein Aspekt jedoch der modernen Automobilkommunikation, der bisher nicht systematisch behandelt wurde, ist die Absicherung der IT-Anwendungen. Dieses Thema wird in dem gleichen Maße an Bedeutung gewinnen, in dem Automobile mit IT-Funktionalität durchsetzt werden. Spätestens mit der Kommunikationsanbindung von Fahrzeugen an externe Einheiten, z.B. über das GSM oder UMTS-Netz, wireless-LAN (WiFi) oder Bluetooth-Verbindungen, wird das Gefahrenpotential sprunghaft ansteigen. Ohne ädequate Sicherheitsmaßnamen Werden viele zukünftige X-by-wire Anwendungen nicht realisierbar sein. IT-Sicherheit stellt von daher eine "enabling Technology" für die meisten der zukünftigen IT-basierten Anwendungen dar.

Der ESCAR-Konferenz wird als weltweit erste Veranstaltung zu diesem Themenkreis das erste mal führende Experten aus den Bereichen IT-Sicherheit, automotive IT und Kommunikationstechnik zusammenbringen, um die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Prof. Dr. Bruno O. Braun,
Vorsitzender des Vorstandes, TÜV Rheinland Berlin Brandenburg

Willi Mannheims,
Vorsitzender des Vorstandes, GITS AG - Gesellschaft für IT-Sicherheit

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